Der Tod ist ein Tabu. In einer Gesellschaft, die sich auf Jugend, Leistung und Gesundheit fokussiert, wird das Sterben oft verdrängt, verschwiegen oder medikalisiert. Doch das Lebensende ist kein Fehler im System, sondern ein natürlicher Teil unserer Existenz. Genau hier setzen LetzteHilfeKurse an: Sie vermitteln Wissen, das uns befähigt, Sterbende würdevoll zu begleiten – und helfen uns gleichzeitig, das Leben besser zu verstehen.
LetzteHilfeKurse sind vergleichbar mit Erste-Hilfe-Kursen, nur dass sie nicht für den Notfall, sondern für die letzte Lebensphase sensibilisieren.
Entwickelt vom Palliativmediziner Dr. Georg Bollig, haben sie das Ziel, eine „Sterbekultur des Mitgefühls“ zu fördern. Denn viele Menschen fühlen sich hilflos, wenn sie mit Sterbenden konfrontiert sind: Was sage ich? Wie handle ich? Wie erkenne ich Bedürfnisse? Diese Kurse geben Antworten – und nehmen die Angst vor dem Unbekannten.
Die Inhalte sind praxisnah und berühren sowohl medizinische als auch menschliche Aspekte:
1. Grundlagen der Sterbebegleitung: Wie erkenne ich, dass das Lebensende naht? Was sind körperliche und seelische Veränderungen?
2. Kommunikation: Wie höre ich zu, ohne zu bewerten? Wie spreche ich über Ängste oder Wünsche?
3. Praktische Versorgung: Umgang mit Schmerzen, Lagerung, Mundpflege – kleine Handgriffe, die große Wirkung haben.
4. Rechtliche Fragen: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht – was ist wichtig?
5. Abschied nehmen: Rituale gestalten, Trauer zulassen, eigene Grenzen erkennen.
LetzteHilfeKurse sind keine Trauerseminare. Sie handeln vom „Wert der Gegenwart„.
Wer sich mit dem Tod auseinandersetzt lernt das Hier und Jetzt bewusster zu leben.
Die Kurse zeigen: Sterbende brauchen keine Heldentaten, sondern Präsenz, Respekt und einfache Menschlichkeit. Dieses Wissen stärkt nicht nur Angehörige, Pflegende oder Nachbarn, sondern die gesamte Gesellschaft. Es entlastet auch das Gesundheitswesen, indem es Laien befähigt, Verantwortung zu übernehmen.
Ein Satz, der in LetzteHilfeKursen oft fällt. Denn Sterben findet meist zu Hause oder im vertrauten Umfeld statt – nicht in Kliniken. Doch viele fühlen sich damit überfordert. Die Kurse machen Mut: Jeder kann lernen, Schmerzen zu lindern, zuzuhören oder einfach nur da zu sein. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Empathie.
Letzte Hilfe Kurse vermitteln Interessierten Wissen über Sterben und Tod, um sie zu befähigen, Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten und zu unterstützen.
Die Kurse sind nicht für medizinisches Fachpersonal gedacht, sondern für Laien, die sich über das Thema Sterbebegleitung informieren und lernen wollen, wie sie Angehörige in einer solchen Situation unterstützen können.
Letzte Hilfe Kurse sind eine Form der Sterbebegleitung, die sich an Laien richtet und ihnen Wissen vermittelt, um schwerkranke und sterbende Menschen zu Hause zu begleiten. Die Kurse behandeln Themen wie:
Die Kurse sind für alle Menschen gedacht, die sich über die Themen Sterben und Tod informieren wollen und die lernen wollen, wie sie schwerkranke und sterbende Menschen begleiten können. Die meisten Teilnehmer sind zwischen Mitte 30 und Ende 70 Jahren.
Sterben und Tod als Teil unseres Lebens zu begreifen, was passiert eigentlich in der letzten Lebensphase, wie kann ich vorsorgen und welche Entscheidungen sind zu treffen, welche Beschwerden treten in der letzten Lebensphase häufig auf und wie kann ich helfen und begleiten. Das Hilfesystem für sterbende und schwerkranke Menschen und deren Angehörige in Deutschland und regional vor Ort kennenlernen und schließlich alles rund um die Themen Trauer und Bestattung.
Wie bei den „Erste Hilfe Kursen“ auch, bekommen Sie am Ende eine Teilnahmebescheinigung.
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